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Ixodidae, Schildzecken


Schildzecken kommen weltweit vor und sind auch in Mitteleuropa die am weitesten verbreitete Zeckenfamilie. Sie halten sich vermehrt im Freien, besonders in Wiesen mit hohem Grasbestand auf. Daher suchen sie helle feuchte Plätze auf, um sich durch direkten Kontakt an den Wirt zu heften.

Bei der Wirtswahl sind Zecken nicht auf einen speziellen Wirt beschränkt, sondern können alle Wirbeltiere (Reptilien, Vögel, Säugetiere) befallen. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass Zecken sich vornehmlich von Proteinen, wie Hämoglobin, Albumin, Globulin und Lipiden wie Cholesterin ernähren, die bei allen Wirbeltieren ähnlich sind. Manche Arten benötigen nur einen Wirt, während andere bis zu drei Wirtswechsel in ihrer Entwicklung durchmachen. Bei manchen Ixodes-Arten sind die ausgewachsenen Männchen nicht mehr auf eine Blutmahlzeit angewiesen. Als Blutsauger können Schildzecken auch diverse Krankheiten übertragen.

Die Schildzecken sind in 14 Gattungen mit über 700 Arten aufgeteilt.

Seite „Schildzecken“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Juni 2019, 07:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schildzecken&oldid=189608658 (Abgerufen: 15. Mai 2020, 13:08 UTC)