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Mammalia | Tierart 1


Lösungswege (Brohmer, 25. Auflage)

A. Bestimmung nach äußeren Merkmalen: 1 - 2 - 3 - 5 - 7 - Raubtiere, Carnivora | 1 - 2 - 3 - Hunde, Canidae | 1 - 2 - Rotfuchs, Vulpes vulpes

B. Bestimmung nach Schädelmerkmalen: 1 - 2 - 3 - 5 - 6 - 7 - 8 - Raubtiere, Carnivora | 1 - 2 - 3 - Hunde, Canidae | 4 - 5 - Rotfuchs, Vulpes vulpes


Die Schneidezähne sind nicht zu Nagezähnen umgebildet und es gibt keine weite Lücke (Diastema). Das folgende Beispiel zeigt ein Nagetiergebiß mit deutlicher Lücke hinter den Nagezähnen.

Das Stirnbein und der Jochbogen sind hinter der Augenhöhle nicht durch eine Knochenbrücke verbunden. Das folgende Beispiel zeigt die breite Knochenbrücke, die ein Merkmal der Pferde (Equidae) ist. 

Die breite und tiefe Einbuchtung zwischen den Schneidezähnen ist charakteristisch für Fledermäuse und betrifft den ganzen Kieferrand.

Hier sollte man neben der Größe vor allem auf den Processus paracondylaris achten (Nr. 10 in Abbildung auf S. 696 im Brohmer). Dieser ist bei den Paarhufern (Artiodactyla) besonders lang und einfach als solcher zu erkennen.

Alle Zähne hinter den Eckzähnen werden als Backenzähne zusammengefasst und somit wären es 6.

Der knöcherne Gaumen endet mit dem letzten Backenzahn (erkennbar an der Position der deutlich sichtbaren Choanenöffnung - Nr. 20 in Abbildung auf S. 696, Brohmer).

Die Postorbitalfortsätze (Nr. 5 in Abbildung auf S. 696 im Brohmer) sind deutlich eingedellt!