Zum Inhalt springen

Semelidae, Pfeffermuscheln


Die Arten der Familie kommen überwiegend in warmen und tropischen Meeren vor, wenige Arten kommen auch in arktischen und gemäßigten Breiten vor. Die Arten bevorzugen eher schlammig-schlickige Weichböden.

Die kleinen bis mittelgroßen, gleichklappigen Gehäuse sind kreisrund, eiförmig bis gerundet-dreieckig. Sie sind ungleichseitig, die opisthogyren Wirbel sitzen hinter der Mittellinie (bezogen auf die Gehäuselänge). Es ist ein äußeres und inneres Ligament vorhanden. Das interne Ligament sitzt in einem eingesenkten Resilifer (Grube), das äußere ist klein und sitzt hinter dem Wirbel. Das Schloss weist je Klappe ein bis zwei Kardinalzähne auf, und je zwei Lateralzähne. Die Mantellinie ist tief eingebuchtet. Die Schalen sind dünn- bis dickwandig. Größere Arten besitzen eine kräftige Oberflächenskulptur mit konzentrischen Wülsten und radialen Rippen. Kleinere Arten sind glatt oder wenig skulptiert mit konzentrischen, feinen Anwachsstreifen.

Seite „Pfeffermuscheln“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. März 2018, 18:04 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pfeffermuscheln&oldid=175012921 (Abgerufen: 5. Mai 2020, 13:27 UTC)