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Pharidae, Scheidenmuscheln, Messermuscheln


Die Familie ist weltweit verbreitet. Der Hauptlebensraum ist vom Gezeitenbereich bis in etwa 150 Meter Wassertiefe. Sie leben bevorzugt in schlammig-sandigen, feinsandigen oder seltener auch in schlammigen Böden. 

Die oft ungleichklappigen, meist stark komprimierten Gehäuse sind klein bis sehr groß (etwa 15 mm bis 230 mm). Sie sind im Umriss länglich-eiförmig, querrechteckig, lang gestreckt bis sehr lang. Sie sind gerade oder oft auch leicht gebogen. Sie sind meist stark ungleichseitig, die Wirbel sitzen deutlich vor der Mittellinie, oft sogar am Vorderende. Es sind zwei Schließmuskeleindrücke vorhanden, von denen der vordere Eindruck dreieckig oder eiförmig bis stark länglich ist, der hintere dreieckig bis eiförmig. Die Mantelbucht ist sehr flach bis mäßig tief. Die Schale ist meist dünnwandig. Die Ornamentierung besteht meist aus feinen bis gröberen randparallelen Streifen, Wülsten und Gruben. Die meist kurzen bis sehr kurzen Siphonen sind getrennt oder auch verwachsen, selten sind sie auch lang. Der Fuß ist kräftig, zylinderförmig und am Ende schräg abgestutzt; er kann in einer eiförmigen, stark verformbaren Platte enden.

Seite „Pharidae“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Mai 2019, 06:29 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pharidae&oldid=188314972 (Abgerufen: 5. Mai 2020, 13:23 UTC)