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Anomiidae, Sattelmuscheln


Die Sattelmuscheln kommen weltweit in allen Meeren vor. Sie leben sind durch einen verkalkten Byssus am Untergrund angeheftet. Auch Algen, Muschel- und Schneckengehäuse sowie die Panzer von Krebstieren dienen zur Befestigung der Gehäuse.

Die Gehäuse sind ungleichklappig und liegen mit der rechten Klappe am Boden; sie sind durch einen verkalkten Byssus am Untergrund angeheftet. Der Byssus tritt durch eine tiefe, fast geschlossene Bucht am Dorsalrand in der rechten Klappe hindurch. Das Loch erscheint aber erst nach dem Lösen des Gehäuses vom Untergrund. Die Klappen sind sehr flach und pausen die Substratoberfläche sogar etwas auf die obere Klappe durch. Die rechte untere Klappe ist oft sehr dünn und durchscheinend, die linke obere Klappe festschalig. Der Byssusmuskel setzt an der linken oberen Klappe mit ein oder zwei Strängen an, die deutliche Abdrücke in der Schale hinterlassen. Hinzu kommt noch der mehr oder weniger große Schließmuskel, der in der Nähe des/der Byssusmuskel(n) ansetzt und ebenfalls eine Narbe in der Schaleninnenseite bildet. Der Schlossrand ist gerade und zahnlos.

Seite „Sattelmuscheln“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. August 2018, 17:01 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sattelmuscheln&oldid=179813951 (Abgerufen: 5. Mai 2020, 12:42 UTC)